Wirbelsäulen-Störungen:
Die WS zeigt im Laufe des Lebens einen Abbauprozess. Dieser
ist dort am stärksten ausgeprägt, wo die stärkste Belastung vorliegt
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die Umschlagstellen der physiologischen Krümmungen
(untere HWS C4-C6)
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die Übergänge von gut zu weniger gut beweglichen
Abschnitten (Lumbosakralregion)
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je nach Rückenform und Belastung
Die degenerativen Veränderungen der WS können (müssen aber
nicht) zu neurologischen Beschwerden führen. Diese reichen von Schmerzen, über
Gefühlsstörungen bis Lähmungen. Da sie sehr häufig sind, stellen sie auch ein
großes volksgesundheitliches Problem dar.
Zusammenfassung
Mit zunehmendem Alter führen Osteoporose, Osteoarthritis und
Spondylitis zu Rückenschmerzen. Spondylose entsteht bei Verkalkung des Anulus fibrosus
durch Kollaps des Nucleus pulposus. Es folgt eine Abstützreaktion durch Randzackenbildung
an benachbarten Wirbelkörperkanten, die zu Wurzelirritation oder Einengung des
Wirbelkanals mit Kompression von Cauda equina und Rückenmark führen.
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