Sek. Prävention

Antikoagulation nach kardioembolischen Schlaganfällen

Eine orale Antikoagulation (INR 2-3) reduziert bei Schlaganfallpatienten mit Vorhofflimmern das Risiko einen weiteren Schlaganfall zu erleiden (European Atrial Fibrillation Study Group 1995). Eine orale Langzeit-Antikoagulation (INR 2-3) sollte weiterhin bei allen Patienten mit etablierten kardialen Emboliequellen durchgeführt werden: rheumatische Herzklappenerkrankungen, Herzinfarkt, Herzfehler, Kardiomyopathie, Herzrhythmusstörungen, offenes Foramen ovale. Eine Antikoagulation ist auch bei Herzklappenersatz durchzuführen, wobei hier eine INR von 3-4 anzustreben ist.

 

"Antikoagulatorisch" auf www.neuroscript.com - letzte Änderung am 17.11.2007;  Webmaster: Dr. Wolfgang Kubik (Neurologe)  - Dieses Skriptum ist ausschließlich für Ärzte und Medizinstudenten gedacht. Sind Sie Laie oder suchen Sie Hilfe als Patient, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens - nähere Info siehe Haftung.
Information über Rehabilitation finden Sie ab Oktober 2007 unter www.neuroreha.info