Komplikationen

Lungenembolie und tiefe Beinvenenthrombose

  • An Lungenembolien versterben bis zu 5% aller Schlaganfallpatienten unabhängig von der Prognose des Schlaganfalls.
    • Dieses Risiko kann durch eine frühe Mobilisierung des Patienten und durch eine subkutane Heparin-Behandlung reduziert werden.
       
  • Daher wird eine Prophylaxe mit niedrig dosiertem Heparin (5000-7000 IU alle 12h subkutan) für bettlägrige Schlaganfallpatienten empfohlen.
     
  • Zu bedenken ist jedoch, dass die Embolieprophylaxe das Auftreten von hämorrhagischen Komplikationen erhöht.
     
  • Zur Prophylaxe von tiefen Beinvenenthrombosen sollte täglich eine Inspektion der unteren Extremitäten erfolgen, die normalerweise von einer krankengymnastischen Behandlung sowie dem Tragen von Kompressionsstrümpfen begleitet wird.

 

"Lungenembolie" auf www.neuroscript.com - letzte Änderung am 17.11.2007;  Webmaster: Dr. Wolfgang Kubik (Neurologe)  - Dieses Skriptum ist ausschließlich für Ärzte und Medizinstudenten gedacht. Sind Sie Laie oder suchen Sie Hilfe als Patient, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens - nähere Info siehe Haftung.
Information über Rehabilitation finden Sie ab Oktober 2007 unter www.neuroreha.info