Kategorie-Archiv: Allgemein

whkubik

28. Februar 2013

Zur Zeit werden von mir die orange gekennzeichneten Bereiche geändert.

Die Referenz-Information wird hierbei aus folgenden Bereichen zusammengestellt:

  • aktuelle Übersichtsartikel der deutschen Fachliteratur (z.B. “Der Nervenarzt“)
  • New England Journal of Medicine (www.nejm.org)
  • The Lancet (www.thelancet.com), inbs. The Lancet Neurology
  • Pharmainformationen: Die rote Liste (www.rote-liste.de) und den Vidal
  • als Fachbuch: Therapie und Verlauf neurologischer Erkrankungen (Brandt, 2012)
  • … und was mir sonst noch so alles neu unterkommt

Ihr

Dr. Wolfgang Kubik

 

Singultus – ein Primitivreflex

Der Schluckauf (Singulars) ist ein Reflex, der im Mutterleib noch normal ist. Später kommt er auch gelegentlich vor. Die Ursache liegt entweder im ZNS, im Gastrointestinaltrakt oder im Bereich des Reflexbogens (N. vagus, N. Phrenicus, Hirnstamm). Die Ursache wird selten gefunden. Es gibt symptomatische (off-label) Therapiemöglichkeiten, die auf der neu eingefügten Seite “Singultus” zu finden sind.

Medikation bei Herzrhythmusstörungen

Orale Antikoagulation (OAK)

Seit Herbst 2011 gibt es neue Medikamente, die das Risiko eines Schlaganfalls bei einer Vorhofflimmerarrhythmie (VHFA) vermindern können. Zuvor hatte man nur die Möglichkeit der OAK mit Vitamin-K-Antagonisten (Cumarine). Die neuen OAK-Medikamente kommen ohne INR-Messung aus und scheinen gleich (teils auch besser) wirksam zu sein.

Derzeit sind (in Österreich) folgende Medikamente verschreibbar

  • Dabigatran (Thrombinantagonist)
  • Rivaroxaban (Faktor-Xa-Inhibitor)

Nähere Information finden Sie hier.

Weitere gerinnungsbeeinflussende Medikamente sind in der Pipeline. Hier werden sie aber erst besprochen, wenn auch der praktische Einsatz bei Schlaganfall-Patienten von den Fachgesellschaften und Kostenträgern befürwortet werden.

Ihr Dr. Wolfgang Kubik

Geänderte Homepage

Neuroscript.com wurde geändert. Die Seite soll so einfach wie möglich den Zugang zu den Informationen bieten. WordPress scheint mir hierfür am besten geeignet. Es gibt nur mehr einen Bereich, der geschützt ist: die Therapie, bzw. die Medikation.

Ich muss auch darauf hinweisen, dass diese Seite für Medizin-Studenten und Ärzte, die sich schnell informieren wollen, gedacht ist.

Die Informationen setzen teilweise sehr komplexes Vorwissen voraus. Anatomie, Physiologie, Pharmakologie und andere Teilgebiete der Medizin sind notwendig, um die Pathologie und auch die Therapie zu verstehen. Sollten Sie Informationen haben, die in diesem Kontext leicht verständlich sind, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Ihr

Dr. Wolfgang Kubik
Facharzt für Neurologie, Ärztl. Leiter der
REHA radkersburg | klinik maria theresia